(kl)
Nach dem erfolgreichen Relegationsrennen am Donnerstag (wie
schon berichtet), wurde es am Samstag zum ersten Mal offiziell in der IGTC
spannend. Mit dem SNOGARD.FZR (#28) starteten Marco 'looka' Schnieders und Michael
'Michi' Leisterer in das 4-Stunden-Spektakel in Blackwood.
Die Qualifikation fuhr Michael, aber er war alles andere als zufrieden mit seiner Zeit. Ihm machte der Qualifikationsmodus zu schaffen, denn
dieser ist in der IGTC anders als sonst. Normalerweise fährt man eine „Out
Lap" Runde, gefolgt von der „Hot Lap" Runde und nach Beendigung der dieser, joined man per Tastenbefehl zurück an die Box und startet evtl. neu aus
der Box.
Doch die IGTC hält sich am realen Motorsport, somit musste nach der „Out
Lap" und „Hot Lap" Runde noch eine „In Lap" Runde gefahren werden und dadurch
konnte man im späteren Qualifikationsverlauf nur noch erahnen, wer auf einer
schnellen Runde ist. Michael hatte Pech und konnte nur eine 1:07.38 (Platz 21) fahren,
aber es sollte noch dicker kommen. Wie
schon beschrieben wusste keiner mehr genau auf was für einer Runde (Out Lap, Hot
Lap oder In Lap) sich jemand befindet und so kam es, dass Michael ein Team
übersah. Es folgte eine Strafe: „Rücksetzung bis ans Ende des Feldes (Platz 29)".
Marco übernahm die Startphase und konnte sich gleich nach
der Rennfreigabe nach vorne arbeiten. Nach 2 Runden konnte er sich schon auf
Platz 20 wiederfinden, doch das hintere Feld ging nicht sehr human miteinander um und so musste der SNOGARD.FZR einige Schrammen einstecken. Das
Setup, was die Beiden kurz vor dem Rennstart noch überarbeitet hatten, stellte
sich als Glücksgriff heraus. Es lief stabiler und schneller als das Setup, was
sie noch in der Relegation verwendet hatten. Nach einer Stunde Fahrzeit kam Marco,
auf Platz 16 liegend, zum ersten planmäßigen Boxenstop herein und übergab den
Wagen an Michael. Dieser konnte die Aufholjagd fortsetzen und konnte bis zum
Ende seines Stints (1h) auf Platz 11 vorfahren.
Dank Safety Car Phasen konnte
Marco den SNOGARD.FZR in seinem zweiten Stint auf
Platz 9 schieben. Anschließend übernahm Michael für die letzte Stunde wieder den SNOGARD.FZR und konnte den 9. Platz festigen, an ein weiteres Vorkommen
glaubte allerdings keiner mehr so recht. Doch es wurde in den letzten 10 Minuten nochmals spannend. Das Safety Car rückte nochmal aus und so passierte es, dass die ersten 10
Plätze wieder zusammen kamen. Die Uhr zeigte bei der erneuten Rennfreigabe des Rennens
noch 4 Minuten, also 3 Runden an. Jetzt hieß es für Michael „alles oder nichts"
und so machte er sich in den Kampf.
Bis zur Schwarz-Weiß karierten Flagge
konnte er noch auf Platz 6 vorfahren. Anschließend stellte sich heraus, dass der 2. platzierte einen Regelverstoß beging und damit rutscht das SNOGARD.LFS Team
einen Platz nach vorne. Somit bewiesen sie, dass sie auch auf
„höchstem" internationalen Boden vorne mithalten können.